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Gesundheitstipps

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Gesundheitstipps und tun Sie
etwas für Ihr Wohlergehen.

Erweiterte Kenntnisse, bessere Gesundheit und erhöhtes Wohlbefinden dank unserer neuen Rubrik.

Dort finden Sie Ratschläge zu ganz verschiedenen Themen wie Ernährung, Sport und Prävention. Diese Rubrik wird regelmässig durch neue Artikel vervollständigt, die Ihnen stets aktuelle Informationen bieten.

Die Knochenmasse wird in der Kindheit und Jugend aufgebaut

Wiederholte Frakturen und spröde Knochen? Dann leiden Sie vielleicht unter Osteoporose (Knochenschwund), einer schleichenden Krankheit, deren Symptome oft erst wahrgenommen werden, wenn es schon zu spät ist. Die Osteoporose ist eine Krankheit, die sich durch den Abbau der Knochenmasse auszeichnet. Die Diagnose wird häufig erst nach einer Fraktur erstellt. Die Frakturen treten in den allermeisten Fällen bei Menschen fortgeschrittenen Alters auf.

Zu diesem Zeitpunkt ist es erheblich schwieriger, die entstandenen Schäden zu beheben, da die Knochensubstanz in jungen Jahren aufgebaut wird. Der natürliche Abbauprozess der Knochen beginnt in der Tat schon zwischen 30 und 40 Jahren. Es ist daher sinnvoll, sich frühzeitig gute Gewohnheiten anzueignen, um einen gesunden Knochenbau zu fördern.

Kalzium für stabile Knochen

Obwohl die Ursachen der Osteoporose vielfältig sind, ist sie doch hauptsächlich auf einen Kalziummangel zurückzuführen, der zur Schwächung unserer Knochen beiträgt. Dieser Mineralstoff ist nämlich ein wichtiger Bestandteil für den Aufbau unseres Knochengerüstes. Eine ausreichende Versorgung ist daher schon ab dem Kindesalter von grösster Bedeutung. Wer während der Kindheit und Jugend nicht genügend Kalzium zu sich nimmt, kann diesen Mangel später nicht mehr wettmachen. Eine kalziumreiche Ernährung ist allerdings während des ganzen Lebens sehr wichtig.

Gesund leben

Ein gesundheitsbewusstes Verhalten ist ebenfalls entscheidend. Übermässiger Alkohol- und Nikotinkonsum sowie Bewegungsmangel sind Faktoren, die die Aufnahme von Kalzium erschweren und dessen positive Rolle für den Körper beeinträchtigen.

Gehen Sie häufig an die frische Luft

Die Sonneneinstrahlung hilft bei der Bildung von Vitamin D in der Haut und trägt zur Entwicklung eines widerstandsfähigen Knochenbaus und zur Kalziumaufnahme im Darm bei.

Empfohlene tägliche Kalziumzufuhr:

  • Kinder von 1 bis 12 Jahre: 600 bis 1200 mg
  • Jugendliche: 1200 mg
  • Erwachsene: 900 - 1000 mg
  • Schwangere Frauen und stillende Mütter: 1000 - 1200 mg
  • Ältere Menschen: 1200 - 1500 mg

Folgende Nahrungsmittel enthalten etwa 1000 mg Kalzium:

  • 75 g Parmesan
  • 95 g Emmentaler
  • 110 g Greyerzer
  • 250 g Ölsardinen
  • 280 g Camembert
  • 400 g Mandeln
  • 8,3 dl Vollmilch
  • 1,1 kg Brokkoli

Seit Januar 2007 ist in der Schweiz eine Impfung gegen gewisse Formen dieser Viren (HPV 16 und 18) verfügbar. Diese ist jedoch relativ teuer, weil viel Geld in die Entwicklung dieses Impfstoffes gesteckt werden musste. Die Kosten der derzeitigen Vorbeugungs- und Behandlungspolitik der Schweiz sind allerdings noch viel höher: Wir geben pro Jahr zwischen 180 und 200 Millionen Franken für die Früherkennung aus und mehr als 23 Millionen für Behandlungen (Zahlen 2008). Die Impfung ist zu 99% wirksam, wenn sie vor dem ersten Geschlechtsverkehr verabreicht wird. Aus wirtschaftlicher, menschlicher und gesundheitlicher Sicht ist es also wichtig, die jungen Frauen zu dieser Impfung gegen die HPV 16 und 18 zu ermutigen.

Aus diesem Grund wurde von der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) und von Santésuisse ein Tarifvertrag ausgearbeitet, welcher die Rückerstattung dieser Impfung regelt.

Um eine Rückerstattung der Impfung durch Ihren Krankenversicherer zu erhalten, müssen zwei Bedingungen erfüllt werden: Ihr Wohnkanton muss dem erwähnten Tarifvertrag zum Zeitpunkt der Impfung beigetreten sein (alle Kantone sind jetzt angeschlossen) und einen Impfplan erarbeitet haben, der den Anforderungen der Verordnung über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (KLV) entspricht. Anspruch auf Rückerstattung der Impfkosten haben Mädchen im Schulalter, die im Rahmen des schulärztlichen Impfprogrammes geimpft wurden, sowie Mädchen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren. Diejenigen, die zwischen dem 1. Januar und 19. Juni 2008 (Datum der Unterzeichnung des Vertrags) das 20. Lebensjahr erreicht haben, haben bis zum 30. Juni 2009 ebenfalls Anspruch auf Rückerstattung der Impfkosten. In den beiden letztgenannten Fällen müssen Sie eine Vorladung des Kantons abwarten oder sich bei Ihrem Arzt über die Möglichkeiten informieren, dem Impfprogramm Ihres Wohnkantons beizutreten. Die Rechnung wird vom Kanton direkt an den Krankenversicherer gesandt.

In den meisten Schulanstalten bestehen HPV-Impfprogramme. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Schule Ihres Kindes oder an die zuständigen kantonalen Behörden.

Vergessen Sie nicht, dass die Impfung unwirksam gegen Gebärmutterhalskrebs ist, der nicht durch die Viren HPV 16 und 18 hervorgerufen wird. Die gynäkologischen Kontrollen und die Früherkennung bleiben also weiterhin unerlässlich.

Welche Gefahren bestehen?

Zecken gibt es überall in der Schweiz, sie halten sich am liebsten an feuchten Stellen im Wald oder am Waldrand auf, und dies bis zu ungefähr 1’500 m über dem Meer. Die Zecken lauern ihren Opfern im Gebüsch und Unterholz auf, um sich beim Vorbeigehen an ihnen festzuklammern.

Nur wenige wissen, dass das Risiko eines Zeckenbisses bereits ab Februar und bis Mitte Juni besteht. Nach einem milden Winter können die Zecken bereits im Januar gegenwärtig sein. Das Risiko steigt dann wieder von Mitte August bis Oktober.

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie spazieren gehen. Einige Zecken können verschiedene Krankheitserreger auf den Menschen übertragen. So erkranken jährlich zahlreiche Personen an Zecken-Hirnhautentzündung (Zeckenenzephalitis) oder an Borreliose. Die Folgen dieser Krankheiten können verheerend sein, deshalb ist es wichtig sich zu schützen oder im Falle eines Bisses rasch zu reagieren.

Wie kann man sich schützen?

Das Sicherste ist das Unterholz zu meiden, schützen können Sie sich jedoch durch das Tragen von geschlossener Kleidung und das Auftragen von zeckenabweisenden Produkten.

Suchen Sie nach einer Wanderung den ganzen Körper und die Kleidung nach Zecken ab. Da der Biss meist schmerzfrei ist, bleibt die Zecke oft unbemerkt. Zecken bevorzugen dünne, warme und feuchte Hautstellen; bei Kindern halten sie sich meist an der Kopfhaut auf.

Was tun bei einem Zeckenbiss?

Die Zecke raschmöglichst mit Hilfe einer Pinzette entfernen und die betroffene Stelle desinfizieren. Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn sich ein roter Kreis um die Bissstelle bildet oder grippeähnliche Symptome auftreten.

Zeckenenzephalitis (FSME) - Schweiz

Bekannte Endemiegebiete (Naturherde)

Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG), Stand November 2006.

Während die Zecken als Träger der Borreliose-Bakterien in der ganzen Schweiz verbreitet sind, kommen die Zecken als Träger des Hirnhautentzündung-Virus nur in den auf der Karte markierten Regionen vor. Das BAG empfiehlt, sich in diesen Endemiegebieten impfen zu lassen.

 Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bundesamt für Gesundheit (BAG):

Borreliose / Lyme-Krankheit
Zeckenenzephalitis

Darmkrebs gehört zu den häufigsten bösartigen Erkrankungen und stellt die zweite Ursache der Sterblichkeitsrate durch Krebs in der Schweiz dar. Diese Krankheit entwickelt sich schleichend und schmerzlos. Es können mehr als zehn Jahre vergehen, bevor sich die ersten Symptome bemerkbar machen. Zum Zeitpunkt der Diagnose bestehen bei über der Hälfte der Fälle von Darmkrebs bereits Metastasen. Je früher Darmkrebs diagnostiziert wird, umso besser sind die Heilungsaussichten. Eine ausgewogene Ernährung und genügend Bewegung tragen zur Vorsorge bei.

Die Symptome erkennen, um rechtzeitig zu handeln 

Die Hauptsymptome der Darmkrebserkrankung sind:

  • unklarer Gewichtsverlust
  • Blut im Stuhl
  • Stuhldrang, ohne Stuhl absetzen zu können
  • Veränderung der früheren Stuhlgewohnheiten
  • neu aufgetretene, anhaltende Bauchschmerzen

Wenn bei Ihnen eines dieser Symptome auftritt, empfiehlt Ihnen die Krebsliga Schweiz, Ihren
Familienarzt zu konsultieren; er wird nach der Ursache suchen. Das Vorhandensein solcher Symptome bedeutet jedoch nicht, dass wirklich eine Krebserkrankung besteht.

Durch einen gesunden Lebensstil geschützt

Ein gesunder Lebensstil verringert das Risiko einer Darmkrebserkrankung. Die hauptsächlichen Schutzfaktoren sind:

  • kein Übergewicht
  • genügend Bewegung
  • hoher Gemüse- und Früchtekonsum
  • wenig rotes Fleisch
  • wenig Alkohol

Für weitere Informationen: www.krebsliga.ch

Quelle: Krebsliga Schweiz

Krebsliga Schweiz
www.swisscancer.ch
Dachorganisation der zwanzig kantonalen und regionalen Ligen. Die Krebsliga Schweiz ist ein Kompetenzzentrum für Krebsprävention, psychosoziale Unterstützung und Förderung der Forschung.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass diese gemeinhin als Raucherhusten bagatellisierte Krankheit im Jahre 2020 die dritthäufi gste Todesursache weltweit sein wird.

COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) engt zunehmend die Atemwege ein. Beschwerden wie Auswurf, Husten und Atemnot treten häufi g erst auf, wenn die Lunge schon stark beschädigt ist. Die Zahl der COPD-Betroffenen in der Schweiz wird zwischen 350’000 und 450’000 geschätzt. Allerdings wird bis heute nur ein Teil der COPDErkrankungen diagnostiziert. 

Anzeichen richtig erkennen

Die Erkennung dieser nicht heilbaren Lungenkrankheit liegt in den Händen des Arztes und des Betroffenen. Je früher eine COPD als solche diagnostiziert wird, desto erfolgreicher kann sie behandelt werden.

Alle Rauchenden und ehemaligen Rauchenden über 40 sowie Personen, welche ein oder mehrere der folgenden Symptome haben, sollten ihre Lungenfunktion untersuchen lassen:

  • häufi ges Husten auch ohne Erkältung
  • morgendlicher Husten mit Auswurf
  • Atemnot bei körperlicher Belastung
  • pfeifende Atmung

Rauchstopp lohnt sich

Wussten Sie, dass fast ein Drittel aller Raucherinnen und Raucher ab dem 40. Lebensjahr an COPD leiden und dass die Sterblichkeitsrate aufgrund von COPD seit den Sechziger Jahren um mehr als 160% angestiegen ist?

Da Rauchen bekanntlich der Hauptrisikofaktor für eine COPD ist, besteht der erste und wichtigste Behandlungsschritt in der Rauchentwöhnung. Nur ein konsequenter Rauchverzicht kann die fortschreitende Zerstörung der Lunge stoppen. Ohne Rauchstopp und medikamentöse Behandlung (bronchienerweiternde Medikamente) verschlimmert sich die Krankheit stetig und kann zu stark eingeschränkter Lebensqualität, Behinderung und sogar zum Tod führen.

Für weitere Informationen kann die Broschüre «COPD – Chronisch obstruktive Lungenkrankheit. Symptome, Diagnose, Behandlung» kostenlos über www.lungenliga.ch oder per E-Mail bei info@lung.ch bezogen werden.

Source: Ligue Pulmonaire

Lungenliga
www.lungenliga.ch
Eine Organisation, die ihre Aktivitäten auf die Tabakprävention, die Atmung sowie die Lungen und die Atemwege konzentriert. 

Kinder haben immer häufiger mit Übergewicht und Fettleibigkeit zu kämpfen, weshalb eine gesunde und ausgewogene Ernährung einen immer wichtigeren Stellenwert einnimmt. Zudem verhilft eine angepasste Ernährung den Kindern in einem gewissen Masse auch zu schulischem Erfolg.

Wir haben einen Experten für Prävention und Gesundheitswesen gebeten, uns einige Tipps zu geben.

Sollen die Kinder zwischen den Hauptmahlzeiten etwas essen?

Ja, jedoch unter der Voraussetzung, dass die Kinder keine Knabbereien, sondern leichte Sachen essen. Die Kinder haben am Ende des Vormittags oft ein Konzentrationstief. Mit einem kleinen Imbiss in der Pause kann man dem entgegenwirken. Studien haben übrigens bewiesen, dass Kinder, die zwischen den Mahlzeiten etwas Kleines essen, in der Schule bessere Noten haben.

Was empfehlen Sie als Pausensnack?

Ein Getränk wie zum Beispiel verdünnter Fruchtsaft, Milch oder Tee, zum Essen Vollkornbrot, Brot mit Weinbeeren, Trockenfrüchte und Nüsse, Milchprodukte wie Joghurt und Frischkäse, aber natürlich auch Früchte und Gemüse.

Gemüse?

Ja, rohes Gemüse wie zum Beispiel Karotten, Fenchel oder Gurke. Oft genügt es die Gemüse in kleine Stücke oder lustige Formen zu schneiden, um die Kinder zum Essen zu animieren. 

Aber Kinder bevorzugen oft Limonaden, Schokolade, Bonbons und Chips... Jedermann weiss, dass man zu salzige, zu süsse oder zu fettige Nahrungsmittel vermeiden soll, doch es ist nicht so einfach, den Kindern diese Produkte zu entziehen. Was soll man machen?

Eine gesunde Ernährung bedeutet nicht, dass man diese Produkte gar nicht mehr essen darf. Sie können Kompromisse mit ihrem Kind eingehen und ihm von Zeit zu Zeit erlauben, ein Stück Schokolade zu essen.

Haben Sie noch einen letzten Tipp?

Achten Sie nebst einer gesunden Ernährung auch darauf, dass sich ihre Kinder genügend bewegen und ausreichend schlafen; lassen Sie sie bei schönem Wetter nicht vor dem Fernseher oder der Spielkonsole sitzen.

Schweizerische Gesellschaft für Ernährung
www.sge-ssn.ch
Fachinstanz in der Ernährungsinformation, Beratung betreffend Ernährungsgewohnheiten, Lernprogramm für das Abnehmen, Empfehlungen über die Ernährung von Kindern und Jugendlichen usw.

i-dietetique.com
www.i-dietetique.com (nur in französischer Sprache)
Presserevue über Ernährung, Artikel, Kurznachrichten und Dossiers, Berechner, Quiz, Zusammensetzung der Nahrungsmittel usw.

totalforme.com
www.totalforme.com (nur in französischer Sprache)
TotalForme ist das Referenz-Online-Magazin für Fitness, Gesundheit und Sport. Eine wirkliche Informations-, Inspirations- und Motivationsquelle für alle, die ihr Kapital Fitness und Gesundheit erhalten oder optimieren wollen.